Kochen, essen und so…

(Bericht der Firmlinge aus Kirchherten)

Wir sind 8 Jugendliche, die im November dieses Jahres gefirmt werden. Unterstützt auf diesem Weg werden wir von 2 Firmbegleitern.
Unsere Vorbereitung auf dieses Sakrament findet im Rahmen eines Projektes mit dem Namen „Stationen des Glaubens“ statt. Solche Stationen gibt es überall zu jeder Zeit und auch für alle Menschen.

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Gemeinsames Kochen und Essen im Pfarrsaal

Egal welcher Nationalität, welcher Glaubensrichtung, ob jung oder alt. Uns ist wichtig, dass Glaube nicht nur durch Beten sondern auch durch Handeln stattfindet.
Bisher haben wir mit Senioren einen Spielenachmittag veranstaltet, beim Sommerfest geholfen und nun einen Nachmittag mit einigen Flüchtlingen verbracht. Ziel war es, sich beim gemeinsamen Kochen und anschließendem Essen, ins Gespräch zu kommen.
Bei der Vorbereitung und Planung unterstützte uns Julia Weitz, der wir an dieser Stelle noch mal „danke“ sagen.
So kam es, dass wir gemeinsam mit einer syrischen und albanischen Familie und 8 jungen Männern aus Syrien und dem Irak einen sehr schönen Nachmittag verbrachten. Die Flüchtlinge bereiteten 2 landestypische Gerichte zu. Einmal Kalbsschnitzel mit Champignons und einder sehr leckerer Soße aus dem Backofen und einen tollen Tomaten-Gurken-Salat. Als typisch deutsches Gericht gab es Reibekuchen mit Apfelmus. Die Reibekuchen kamen auch bei den Flüchtlingen gut an. Die Kombination mit Apfelmus wurde allerdings etwas skeptisch begutachtet und vorsichtig probiert.
Und Julia zauberte ihren arabischen Lieblingsnachtisch aus Mozzarella und ???. Der war super süß, wurde aber bis zum letzten Krümel verputzt.
Die Flüchtlinge packten überall mit an und waren sehr höflich und hilfsbereit. Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Nachmittag, der mit einer Gegeneinladung der Flüchtlinge zum Spaghetti essen endete. Wir hoffen, dass dieser Termin recht bald stattfinden kann.
Hier noch einige Eindrücke und Kommentare der Firmlinge:

„Fand ich wirklich schön und hat mir sehr viel Spaß gemacht“ (Yannick)

„Mir hat der Nachmittag mit den Flüchtlingen sehr, sehr gut gefallen. Ich fand es super, den Nachmittag mit ihnen zusammen verbringen zu dürfen. Vor allem, dass man die Flüchtlinge hoffentlich etwas von ihrer schwierigen Situation ablenken konnte…
Aber auch das gemeinsame Kochen hat mir besonders gut gefallen, weil wir den Flüchtlingen somit unsere Deutsche Küche etwas näher bringen konnten, und wir einmal sehen konnten was sie in ihrem Heimatland kochen bzw. essen. Ich würde mich sehr über ein baldiges Wiedersehen freuen!“ (Alina)

„Ich fand es gut, während dem gemeinsamen Zubereiten des Essens und dem anschließenden Essen sich kennenzulernen, sodass wir ins Gespräch kamen mit den Asylbewerbern.“ (Nora)

„War echt schön und die waren so höflich“ (Tessa)

„Hat mir auch gut gefallen und die sind sehr gut erzogen, da könnte sich so mancher Deutsche ein Stück von abschneiden“ (Laura)

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