Projekt Fahrradgarage

Am 01.05.2017 ist unsere Projekt Fahrradgarage gestartet

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung

Zusammen mit ehrenamtlichen Helfern, allen voran dem Leiter des Projekts Frank Büttgen, sollen Geflüchtete in der Fahrradgarage die Gelegenheit erhalten, gespendete Fahrräder wieder instand zu setzen und verkehrstauglich zu machen.

Warum dieses Projekt so wichtig für die in Bedburg lebenden Flüchtlinge ist, lässt sich leicht erklären: Mobilität ist eine Form von Freiheit, also ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Drang nach Fortbewegung zeigt sich dann besonders deutlich, wenn er eingeschränkt ist, denn Mobilität ist eine Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen wie auch eine wichtige Hilfestellung, um alltägliche Dinge allein erledigen zu können.
Die Regelunterkünfte sind in Bedburg dezentral angesiedelt und zum Teil sehr weit vom städtischen Mittelpunkt entfernt. Häufig ist die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum in diesen Fällen zudem schlecht. Die für viele Geflüchtete wichtige Teilnahme an Angeboten wie Sprachkursen, Sportveranstaltungen oder aber auch der Besuch beim Arzt oder Behördengänge setzen jedoch eine gewisse Mobilität voraus, die in Bedburg für diese Menschen vor allem über Fahrräder gewährleistet werden kann. Auch der notwendige Einkauf geht mit einem Fahrrad viel leichter von statten.

Ein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus der Mobilität von Kindern, die jeden Tag eine reguläre Schule besuchen.

Die Eigenfinanzierung eines Fahrrades ist bei dem knapp bemessenen Budget, das den Geflüchteten zur Verfügung steht, oft kaum möglich. Daher soll dieses Projekt, das sich an alle in der Stadt Bedburg lebenden Flüchtlinge richtet, einen Grundstein für deren Mobilität sein. Demgemäß sind Reparatur und Instandsetzung der gespendeten Fahrräder unter Leitung eines ehrenamtlichen Helfers die Kernpunkte des Projekts. Darüber hinaus spielt die Einbeziehung dieser Menschen, um gemeinsam etwas zu schaffen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigeninitiativ mitwirken zu können, eine wichtige Rolle. Die Fahrradgarage kann die gegenseitige Wertschätzung fördern, als auch das Selbstwertgefühl, da die Geflüchteten angeleitet werden, kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. Nicht zu vergessen sind der wichtige soziale Kontakt und die Möglichkeit, die erworbenen Deutschkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

Der geschätzte Aufwand einer Fahrradreparatur wird sich nach dem Zustand der Spende richten.

Da ein verkehrstaugliches Fahrrad allein noch keine sichere Teilhabe am Straßenverkehr ermöglicht, werden die Räder nur persönlich an die künftigen Eigentümer zusammen mit einem schriftlichen Hinweis in verschiedenen Sprachen zur „Verkehrssicherheit in Deutschland“ herausgegeben. Daneben besteht das Angebot zu regelmäßigen Sicherheitschecks und ggfs. gemeinsamer Beseitigung von sicherheitsrelevanten Mängeln.

Auch künftig wird der Bedarf an Fahrrädern weiter wachsen, unter anderem deshalb, da immer mehr Flüchtlinge arbeiten und Praktika machen und daher mobil sein möchten und müssen.

Fahrrad spenden

Damit die Fahrradgarage ein dauerhafter Erfolg werden kann, ist das Projekt auf Spenden angewiesen. Die Fahrradgarage ist daher immer auf der Suche nach halbwegs verkehrssicheren Fahrrädern, unfallfreien Fahrradhelmen und Kindersitzen.

Spenden können Sie gerne über das folgende Formular übermitteln,
oder Sie hinterlassen uns eine kurze telefonische Nachricht unter:

02272 / 9789624

Aus organisatorischen Gründen, möchten wir darauf hinweisen, dass wir unter der angegebenen Telefonnummer ausschliesslich Fahrradspenden berücksichtigen können. Für alle anderen Anliegen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung!

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer

Ihre Nachricht

Datenschutz

Bitte geben Sie den angezeigten Text ein
captcha